Journalistin, Berlin

Expertise, Texte, Moderationen zu Russland

© Daniel Keil

Texte, Moderationen, Expertise zu Russland/Mittel- und Osteuropa 

Als Journalistin, Moderatorin und Dozentin beschäftige ich mich seit vielen Jahren mit Medien, Kultur und Gesellschaft in Mittel- und Osteuropa. 

Aktuelles

Wie sollen Journalismus, Schule, Kunst und Wissenschaft mit der „Black Box“ Russland umgehen? Welchen Zweck hat das Sprechen über Gleichschaltung – und wo liegen seine Grenzen?

Das diskutiere ich mit Dina Gusejnova (LSE London) und Alexey Uvarov (RUB Bochum), moderiert von Felix Riefer (Lew Kopelew Forum). Anschließend wird der Film „Mr. Nobody Against Putin“ gezeigt, Regisseur Pawel Talankin ist anwesend.

Eine Diskussion des Project2022 (Eastern Academic Alliance) in Kooperation mit dem Lew Kopelew Forum e.V. und dem Filmhaus Köln

#Unfollow Propaganda: vhs-Seminar am Starnberger See, Workshops an der LpB in Mainz, Juni/Juli 2026

In interaktiven Workshops und Seminaren informieren Mandy Ganske-Zapf und ich über russische Propaganda und Desinformation – und darüber, was Journalisten von Propagandisten unterscheidet.

Im Juni und Juli führt uns das zur Landeszentrale für politische Bildung in Mainz und ein Wochenende lang an den Starnberger See ins Haus Buchenried der vhs-München.

Keynote, 7. Göttingen-Thorner-Gespräche, 30. Mai 2026, Göttingen

Bei den 7. Göttingen-Thorner-Geprächen rede ich über russische Desinformation: Die unterscheidet sich in unterschiedlichen Gesellschaften, weil sie die jeweiligen spezifischen (historischen) Ängste, Traumata und Debatten weiter anheizt. Deswegen müssen wir, wenn wir ihr entgegnen wollen, nicht nur auf Russland, sondern vor allem auf uns selbst schauen.


Bin gespannt auf die Diskussion und freue mich aufs Wiedersehen mit Marko Martin und Philipp Fritz, auf viele neue Namen und Gesichter - und die Lesung mit Ulrike Draesner.

Studienwerk der Heinrich Böll Stiftung: „Journalistisch arbeiten in autoritären Kontexten“, Online-Blockseminar, Mai/Juni 2026

Wie lässt sich in und aus autoritären Staaten unabhängig berichten? Und welche Verantwortung tragen Journalist*innen, wenn ihre Berichte das Bild prägen, das wir uns von Konflikten oder geschlossenen Systemen machen?

Für die Stipendiat*innen der Heinrich Böll Stiftung gebe ich im Mai und Juni ein Blockseminar zum journalistischen Arbeiten in autoritären Kontexten.

Publikation | Queerfeindliche Propaganda nach Maß: Texte für den Blog der Hirschfeld-Eddy-Stiftung

„Der Kreml versteht es nur zu gut, Europas Albträume zu finden und zu verstärken. Er erfindet sie aber nicht.“ Gemeinsam mit Mandy Ganske-Zapf habe ich die queerfeindlichen Botschaften der russischen Propaganda für die Hirschfeld-Eddy-Stiftung analysiert. In einem weiteren Text beschreiben wir, wie gesellschaftliche Kontroversen und Sollbruchstellen in den EU-Ländern selbst dafür sorgen, dass die Gesellschaften so empfänglich dafür sind (s. dazu auch unter unfollow-propaganda.de)

Mentor*innen-Programm | Institut für publizistische Ausbildung (ifp), München

Kick-off Mitte Januar: Als Mentorin komme ich zurück an die Journalistenschule, an der ich vor knapp 30 Jahren nach dem Abi selbst einmal gelernt habe, wie man hinsieht, Fragen stellt, schreibt. Und weil Erfahrung eben nichts abschließendes ist, freu ich mich auf viele neue Eindrücke, Begegnungen und Erkenntnisse, für mich und alle anderen.

Archiv (Auswahl 2025)

Panel | „Weaponizing Memory: False Narratives and Propaganda“, Polnische Botschaft, Berlin, 6./7. November

© Ksenia Yanko

Das internationale Symposium „Echoes of Empire“ fragte zum Beispiel: Wie umgehen, mit dem sowjetischen Erbe, konkret den Denkmälern in unseren Städten? Abreißen ist keine und oft sogar die falsche Lösung, meine ich. Denn ist das Denkmal auch weg, die Geschichte(n) und ihr Echo sind es noch lange nicht. Darüber diskutierte ich mit Anna Kaminsky (Bundesstiftung Aufarbeitung), Ana Milosevic (KU Leuven) u.a. 

Eine Veranstaltung des Polnischen Instituts Berlin, des Ukrainischen Instituts uvm.

Moderation | „Unter Beobachtung – Kunst und Kultur in Diktaturen“, Dresden

Am 6. Oktober moderierte ich das Gespräch zwischen Alhierd Bacharevic und Wladimir Kaminer im Militärhistorischen Museum in Dresden. Es ging um „Kunst und Kultur in Diktaturen" und autoritären Systemen wie Belarus und Russland – und auch darum, welchen Preis das Exil fordert.

Vorstandssprecherin Reporter ohne Grenzen

© RSF

Zusammen mit Investigativjournalist Martin Kaul  bin ich auf der Mitgliederversammlung von Reporter ohne Grenzen (RSF) in den Geschäftsführenden Vorstand gewählt worden. Mit im Vorstand sind außerdem die freie Journalistin und Osteuropa-Expertin Ulrike Gruska, taz-Chefredakteurin Barbara Junge und RSF-Mitbegründer Michael Rediske.

ZDFinfo | Interview „Inside NATO: Zeitenwende“

Bis April 2026 in der ZDF-Mediathek.

DLF Kultur | Politisches Feuilleton

Meine Kommentare im Politischen Feuilleton von DLF Kultur (Auswahl):

Im Interview auf Spiegel Online

Wie berichten russische Medien über den Ukrainekrieg? Wie wird der Angriffskrieg, der so nicht genannt werden darf, in den Staatsmedien gerechtfertigt?
Das erkläre ich im Video auf Spiegel Online.


Kontakt

kontakt [at] tamina-kutscher.de
mobil +49 (0)176/78027029