Journalismus braucht Austausch – über Grenzen hinweg. Beim Exilworkshop der taz panterstiftung mit Journalist*innen aus Osteuropa bin ich dieses Jahr als Referentin dabei. Es geht darum, sich untereinander, aber auch mit Kolleg*innen in Deutschland zu vernetzen.
Besonderes Highlight: Drei der Journalistinnen aus Belarus, der Ukraine und Georgien erzählen am Dienstag, 7. Juli im LCB am Wannsee von ihrer Arbeit und den Herausforderungen für unabhängigen Journalismus in ihren Heimatländern: Ksenia Lutskina, Oksana Pugachova und Eka Kevanishvili.
Moderation: Gemma Terés Arilla und Tigran Petrosyan.
Studienwerk der Heinrich Böll Stiftung: „Journalistisch arbeiten in autoritären Kontexten“, Online-Blockseminar, Mai/Juni 2026
Wie lässt sich in und aus autoritären Staaten unabhängig berichten? Und welche Verantwortung tragen Journalist*innen, wenn ihre Berichte das Bild prägen, das wir uns von Konflikten oder geschlossenen Systemen machen?
Für die Stipendiat*innen der Heinrich Böll Stiftung gebe ich im Mai und Juni ein Blockseminar zum journalistischen Arbeiten in autoritären Kontexten.
#Unfollow Propaganda: vhs-Seminar am Starnberger See, Workshops an der LpB in Mainz, Juni/Juli 2026
In
interaktiven Workshops und Seminaren informieren Mandy
Ganske-Zapf und ich über russische Propaganda und
Desinformation – und darüber, was Journalisten von
Propagandisten unterscheidet.
Im Juni und Juli führt uns das zur Landeszentrale für politische Bildung in Mainz und ein Wochenende lang an den Starnberger See ins Haus Buchenried der vhs-München.
Vortrag und Workshop, Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit, Büro Vilnius: „Russische Propaganda und Desinformation“, April 2026
#Unfollow Propaganda mit meiner Kollegin Mandy Ganske-Zapf: Vortrag und Workshop für die Panzerbrigade 45 der Bundeswehr in Vilnius, die Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit hat uns eingeladen. Es war eine sehr offene und spannende Diskussion mit vielen kritisch-konstruktiven Fragen, nicht nur über „grüne Männchen“ auf der Krim 2014, sondern auch über russische Propaganda, Desinformation und ihre unterschiedlichen Gesichter, über Medien- und Informationsfreiheit.
Mentor*innen-Programm | Institut für
publizistische Ausbildung (ifp), München
Lehre | Hochschule Magdeburg-Stendal:
„Schreiben für die Medien“
Wissen gegen Desinformation | Schülermedientage Sachsen-Anhalt 2025 & PropaWeek Berlin
War die Ukraine „schon immer
russisch“? Warum spricht der Kreml von „Nazis“ in Kyjiw?
Das erklären Mandy Ganske-Zapf und ich in unseren Workshops zu
Medien- und Landeskunde auch 2025 wieder an einzelnen Schulen:
Am Oberstufenzentrum Märkisch-Oderland in Strausberg, bei den
Schülermedientagen in Halle
(Saale), Dessau, Magdeburg und weiteren Städten – in
Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung
Sachsen-Anhalt.
Auch bei der PropaWeek in Berlin sind wir mit einem Workshop dabei, organisiert von Wir.de – außerdem im Programm: die Autorin Irina Rastorgueva (Preisträgerin der Leipziger Buchmesse 2025), Journalistin Angelina Davydova, Autorin Ira Peter („Deutsch genug?“) u.v.m.
Mehr Infos über unser Projekt gibt es in den Russland-Analysen.
Wir danken der Marion Dönhoff Stiftung für das Stipendium, das alles in Gang brachte!
Mehr Informationen über die Schulworkshops und Publikationen von Mandy Ganske-Zapf und mir gibt's unter www.unfollow-propaganda.de
Workshop | „Pro-Russian Disinformation as a
Challenge in current German Politics and Society“, Deutsche
Gesellschaft, Berlin, 29. Oktober & 18.
November
Begabtenförderung der
Konrad-Adenauer-Stiftung, Dresden | Vortrag & Workshop:
Osteuropabilder in Gesellschaft und Medien
„Imagining
Osteuropa“: Welche Bilder dominieren in den Medien? Welche
historischen Kontinuitäten wirken bis heute, wenn wir „den
Osten“ erschreiben? Wer spricht und wie? Und welche neue
Tendenzen in der Berichterstattung gibt es?
Das diskutiere ich Ende August mit den StipendiatInnen der
KAS-Begabtenförderung in Dresden.
Blockseminar |
Humboldt-Universität, Berlin
Novinki – Neuerscheinungen aus Ost-, Mittel- und Südosteuropa,
SS 2024
Im Projektseminar Novinki schreiben die Studierenden keine Hausarbeiten, sondern Rezensionen, Interviews, Reportagen ... zu Literatur und Kunst aus Mittel- und (Süd-)Osteuropa. Allen, die es noch nicht kennen, eine dringende Leseempfehlung für das slawistische Feuilleton: novinki.de.
Seminarleitung | „denk.Orte“: Eine multimediale Topographie sowjetischer Repression
Ein Projekt von: Kulturreferat für Russlanddeutsche, Deutsche Gesellschaft e.V. und Akademie am Tönsberg.
